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Die Freiheit des Kunden: Smarte Lösungen statt Vertragsbindung

Kunden möchten Freiheit

8,3 Millionen Neukunden und eine Gewinnsteigerung von elf Prozent im vergangen Jahr, so lautet das Ergebnis von T-Online USA. Wie ist das im hart umkämpften Telekomunikationsmarkt gelungen? Ganz einfach, T-Mobile hat seine Kunden in die Freiheit entlassen. Mit einer Neupositionierung als “Uncarrier” schaffte die Marke feste Verträge und Roaminggebühren ab.

Freiheit zählt heute zu den drei wichtigsten gesellschaftlichen Werten. Dieser Wandel ist jedoch bei vielen Unternehmen noch nicht angekommen. Stattdessen versucht man, Kundenbindung durch langfristige, zum Teil intransparente Verträge zu manifestieren. Kunden hingegenmöchten selbst entscheiden, wie lange sie Produkte und Services nutzen. Bleiben ihre Kunden, weil sie es müssen oder weil sie es möchten? Eine Frage, die sowohl im B2C- als auch im B2B-Marketing immer entscheidender wird. Gefragt sind neue Services und Angebote, für die sich Kunden gerne und freiwillig entscheiden.

Es gibt zufriedene Kunden. Die sind mit der Leistung des Produkts und dem Service so lange zufrieden, bis sie ein ähnliches oder besseres Angebot finden. Wer das verhindern möchte, muss seine Kunden emotional an sich binden. Dazu solte man die Bedürfnisse seiner Kunden genau kennen und ihnen durch innovative Angebote und Maßnahmen zeigen, dass man diese auch genau verstanden hat. Wenn das gelingt, wird sich der Kunde für eine langfristige, vertrauensvolle Geschäftsbeziehung entscheiden, denn die einzige echte freiwillige Form der Bindung ist die emotionale Kundenbindung.

Eine aktuelle Studie der Markenberatung Sasserath Munzinger Plus beschäftigt sich anhand von sechs Branchen mit Beispielen und Potenzialen im Umgang mit dem Megatrend Freiheit.

http://sasserathmunzingerplus.com/leistungen/studien/liberation-studie-die-befreiung-des-kunden-2/

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